Täglich um 06:00 Uhr, 14:00 Uhr und 22:00 Uhr
Ein aktueller Sendeplan ist hier als PDF einzusehen.
Zusätzlich gibt es noch das Programm zum herunterladen.
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Das ISCM World Music Festival im DEGEM WebRadio
Täglich um 06:00 Uhr, 14:00 Uhr und 22:00 Uhr
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N[You]-Jugendkongress Radiobeitrag
Im Rahmen des Festivals fand der N[you]-Jugendkongress in Stuttgart statt. Der Radiobeitrag ist das Ergebnis des Workshops "Ich höre was, was du nicht hörst" der von dem Komponisten Robin Hoffmann begleitet wurde. Die 24 minütige Sendung der elften Klasse des Johannes-Keppler-Gymnasiums in Leonberg besteht aus drei Teilen: Ein Bericht um das Jugendorchester-Konzert von Josep Sanz i Quintana, ein Gespräch mit dem Komponisten Michael Meierhof und schließich ein Interview mit Matthias Schneider von Digital Masters, der für die Aufnahmeleitung zuständig war.
Für alle Beteiligten und Interessierten gibt es hier die drei Tracks zum direkten Download: Sanz Meierhoff Schneider
Interviews vom Festival
Rainer Poellmann (Deutschlandradio) sprach im Verlauf des Festivals mit Beteiligten.
Eröffnungsreden des Festivals
Es sprechen für die "Musik der Jahrhunderte" Christine Fischer als Künstlerische Leiterin des Festivals, für die Stadt Stuttgart der Oberbürgermeister Wolfgang Schuster und für die Landesregierung D. Birck.
Ensemble Antipodes
Das Ensemble Antipodes wurde 1995 mit dem Ziel gegründet, die klassische Literatur für Oktett (Streichquintett,
Klarinette, Fagott, Horn) zu erforschen. Schon 1997 wurde das Ensemble als Gewinner des MGB-Kammermusikpreises
nach Mailand, Paris und New York eingeladen. Seitdem wurde - geografisch wie repertoiremäßig
- ein langer Weg zurückgelegt: Zwischen Seuzach und Seoul konnte sich das Ensemble Antipodes in
den unterschiedlichsten Formationen präsentieren. Bisheriger Höhepunkt war zweifelsfrei das Gastspiel an
den WMD 2002 in Hong Kong, das zahlreiche Einladungen an bedeutende Festivals zur Folge hatte. Neben
der Pflege des klassischen Repertoires legen 'die Antipoden' höchsten Wert auf Musik von heute und auf die
Interaktion mit Komponisten.
Suren Soronzonbold *1958 Kheseg für Oktett (2006) UA _5' Auftragswerk von Egidius Streiff und Musik der Jahrhunderte Jeroen Speak *1970 Silk Dialogue V (Grey Orchid) für Oktett (2006) UA _13' Auftragswerk von Egidius Streiff Yosvani Quintero *1973 Las danzas de lagarto für Oktett (2006) UA _20' I - II - III - IV - V Auftragswerk von PRO HELVETIA Wing Wah Chan *1954 The Flying Apsaras für Streichquartett (2006) UA _8' Auftragswerk von Egidius Streiff Junghae Lee *1964 Infiltration II für Oktett (2006) UA _8' Auftragswerk von PRO HELVETIA Klangregie: Digital Masters.
Globalisation and the Freedom of Arts
The World New Music Festival's theme "without borders" deliberately implies ambiguity. It mainly refers to the international nature of the event, in which artists from 50 countries will participate. However, in times of forced globalisation, ?without borders? also has a political dimension, as it describes the effects of changes to the world?s economic order which penetrate all areas of life. In order to work up the political aspect scientifically and to ascertain its relevance to present-day artistic endeavour, a team with Nicolas Schalz, Claus-Steffen Mahnkopf, Jörn Peter Hiekel, Max Nyffeler, Ralf Alexander Kohler and Christine Fischer has been preparing three symposiums since Spring 2004. Under the aegis of Musik der Jahrhunderte, the diverse aspects of the theme art and politics will be discussed and incorporated into the discourses criticising culture and society which precede the festival events. In accordance with the theme of the festival, the narrow borders of the individual disciplines are to be shattered in order to explore the role and critical function of contemporary art in the age of globalisation against the background of current political, religious, economic and ecological problems.
The conference ?Globalisation and the Freedom of Arts?, now being held by the Institut für Neue Musik at the Dresdner Hochschule für Musik and by Musik der Jahrhunderte, has the exigent task of finding out the relevance, acceptance, production conditions and above all the aims of contemporary art throughout a wide variety of cultures in the sense of bundling, evaluating and also deepening insights already gained. By linking the conference to the World New Music Festival, the results of this seminar are to be presented to a wide public. However, of primary importance is the fact that artists from diverse countries whose works are being presented at the festival can be drawn into the discussions.
Intercultural Composition Workshop: Global Interplay
panel discussion with the members of the workshop, moderated by Ralf Kohler
Azza Madian: The Loss of Cultural Identity
Martin Zenck: Particularity and strangeness
Antonin Artaud als ein Ethnologe bei den Tarahumaras, Wolfgang Rihms Ballett "Tutuguri" und ein Kapitel über den japanischen Butoh-Tanz in einer Performance von Sabine Seume - der Postmoderneforscher Martin Zenck aus Berlin spricht.
Johannes Sistermanns - Interview und Performance
Johannes S. Sistermanns, geboren 1955 in Köln, ist heute sowohl als Komponist und ausführender Künstler, als auch Kurator und Dozent bekannt.
Seine Werke umspannen Klangplastiken sowie Performances aber auch Radiophone Hörstücke und Musiktheater. Ein Gespräch des diesjährigen Dozenten der Darmstädter Ferienkurse mit Stefan Fricke über das Monochord, die Performancekunst, und die Aufnahme von Getränkeautomaten. Im Anschluss gibt es die Sistermanns' Performance vom WNMF 2006 in Stuttgart zu hören.
Beiträge aus ISCM Ländern
Im Rahmen des WNMF 2006 tagt in Stuttgart die ISCM (International Society for Contemporary Music).
Die gespielten Stücke sind Beiträge von jungen Komponisten aus den teilnehmenden Ländern.
Beitrag: Sergej Newski
Ein Gespräch zwischen Sergej Newski und Stefan Fricke. Anschließend gibt es sein Werk "Fluss", mit dem der 1972 geborene Komponist vor einigen Jahren bei den Donaueschinger Musiktagen erstmals auf sich aufmerksam machte.
DIE KANTATE oder, Gottes Augenstern bist Du
Hörspiel von Friederike Mayröcker mit Musik von Wolfang von Schweinitz; Dauer: 76 min; Einführung von Jakob Berger
Siegfried Palm / Elektroakustische Musik in China
Das ISCM World New Music Festival beschäftigt
sich unter dem Motto "grenzenlos" auch mit
außereuropäischer Musik bzw. deren Einfluß auf
das musikalische Schaffen in Europa. Im Rahmen
dieser Orientierung möchten wir zwei kurze
Beiträge präsentieren. Im ersten hören Sie einen
Bericht über Siegfried Palm und dessen vielfachen
Einfluß auf die Entwicklung der neuen Musik. Im
zweiten Beitrag geht es um elektroakustische
Kunst in China.
Schließlich ist die elektroakustische Musik einer
der Schwepunkte dieser Festivalwoche mit der
"Langen Nacht der elektroakustischen Musik" am
Freitag und der Präsentation experimenteller
Club-Musik am Samstag sowie dem Wandelraum für
elektroakustische Raumklangkunst im Neuen
Kunstmuseum. Dazu senden wir einen Beitrag der
einen weiten Bogen schlägt von der ersten
Rundfunksendung zur Erfindung der elektronischen
Musik von Herbert Eimert 1958 bis zum Treffen der
elektronischen Studios im deutschsprachigen Raum
anläßlich des Symposiums "next_generation" im
Juni 2005 am ZKM in Karlsruhe. So kommen neben
Herbert Eimert selbst auch aktuelle Künstler wie
Johannes S. Sistermanns, Konrad Boehmer und Dirk
Reith zur gegenwärtigen Situation der
elektronischen Musik zu Wort. Braucht die
elektroakustische Musik auch weiterhin die
Studios an den Musikhochschulen und an den
Rundfunkanstalten? Müssen sich die musikalischen
Ausbildungsstätten für "Laien" öffnen? Worin
liegt die Zukunft der elektroakustischen Musik?
Eine unsystematische Suche nach Antworten von
Stefan Fricke, der auch die Interviews führte.
Um die Wurzeln der elektronischen Musik quasi in
Vorbereitung der Veranstaltungen am Wochenende
noch einmal grundsätzlich und historisch
auszuleuchten, senden wir im Anschluß die
Ursendung von Herbert Eimert von 1958 im
aufbereiteten Original sowie die ersten
elektronischen Versuche aus dem Studio des WDR in
den 50er und 60er Jahren.
Zusammenstellung: Stefan Fricke/Michael Harenberg
Russische Komponisten in Berlin
Ein komprimiertes Doppelporträt über die Klangarbeiten der
russischen Flötistin, Sängerin, Peformerin und Komponistin
Natilja Psche'nitsch'ni'kowa sowie des russischen Komponisten
Sergej Newski. Beide leben und arbeiten seit einigen Jahren
überwiegend in Berlin; zwei von etwa 100.000 Russen, die in der
deutschen Hauptstadt wohnen. Eine Sendung von Stefan Fricke.
Deutschlandradio Kultur, Tonart, 3 Juli 2006: "grenzenlos"
Ein interkultureller Dialog zum World New Music Festival Stuttgart 2006
mit Musik aus China, Indien, Schwarzafrika und dem arabischen Raum
Moderation: Rainer Pöllmann Studiogäste: Samir Odeh-Tamimi, Sandeep Bhagwati, Christian Utz Mit freundlicher Genehmigung von Deutschlandradio Kultur.
Die Neue Musik in Ghana und im arabischen Raum
Studiogast: Samir Odeh-Tamimi
"Ghanaische Kunstmusik ist per Definition interkulturell", sagt Ralf Kohler, einer der besten Kenner der Musikszene in Ghana. Während die westafrikanische Popmusik sich großer Popularität erfreut, wissen wir über die ghanaische Kunstmusik wenig. Die Sendung stellt einige der maßgeblichen Künstler vor: Ephraim Amu, den Vater der Neuen Musik in Ghana, den 1921 geborenen Joseph Hanson Kwabena Nketia oder auch das Pan African Orchestra. Der zweite Teil der Sendung beschäftigt sich mit dem Verhältnis der westlichen Avantgarde zur arabischen Tradition. Studiogast ist der palästinensisch-israelische Komponist Samir Odeh-Tamimi, der bei Younghi Pagh-Paan studierte und so gewissermaßen Prototyp einer interkulturellen Künstlerexistenz ist. Welche Rolle spielten traditionelle Koran-Vertonungen für seine Entwicklung, welche Rolle spielt die europäische Avantgarde? Welche Bedeutung hatten andere Komponisten, zum Beispiel Klaus Huber, der sich als einer der ersten intensiv mit arabischer Musik beschäftigt hat und der auch im World New Music Festival vertreten ist. Einblicke in ein spannungsreiches und zugleich perspektivenreiches Verhältnis zweier Kulturen.
Die Neue Musik in Indien
Studiogast: Sandeep Bhagwati
Spätestens seit den 1960er Jahren ist die indische Musik ein Faszinosum für westliche Musiker. Die Beatles pilgerten nach Indien und entdeckten die Sitar, Yehudi Menuhin und Ravi Shankar pflegten den Dialog über kulturelle Grenzen hinweg und viele andere Projekte von indischen und europäischen oder amerikanischen Musikern haben seither die indische Musik hierzulande bekannt und populär gemacht. Von einem wirklichen interkulturellen Dialog kann dabei freilich kaum die Rede sein. Die indische Musik ist bei all diesen Begegnungen sehr autonom geblieben, kaum jemals ließen sich indische Musiker auf die spezifischen Bedingungen westlicher Kunstmusik oder gar Avantgarde ein. Die indische Musik ist damit ein Sonderfall in der globalisierten Musikwelt, die normalerweise von einem enormen Anpassungsdruck der westlichen Musik auf die lokalen Traditionen geprägt ist. Mit seinem Projekt "Rasalila", in dem er Musiker der Ensemble Modern und indische Virtuosen zusammnführte, hat der deutsch-indische Komponist Sandeep Bhagwati einen neuen Weg beschritten, der beide Seiten enger zusammenführen soll. Sandeep Bhagwati als Studiogast stellt dieses Projekt, das beim World New Music Festival eine Fortsetzung erfahren wird, vor ebenso wie weitere Beispiele indischer Kunstmusik, die sich (mehr oder weniger) von westlichen Vorbildern inspirieren ließ.
Die Neue Musik in China
Studiogast: Christian Utz
China ist heute nicht nur das Land, in dem sich die Chancen und Probleme der wirtschaftlichen Globalisierung am deutlichsten zeigen. Auch in kultureller Hinsicht ist China gegenwärtig eines der aufregendsten und spannendsten Länder. Seit dem Ende der Kulturrevolution hat sich in China eine "Explosion der Kreativität" ereignet, so sagt Christian Utz, als Gründer und Leiter des "Asian Culture Link" einer der Experten für die interkulturelle Begegnung zwischen China und der westlichen Welt. Komponisten wie Tan Dun, Qu Xiao-song oder Guo Wenjng sind mittlerweile auch hierzulande renommierte und erfolgreiche Komponisten. Der allgemeine China-Boom kann allerdings nicht übertünchen, dass eine wirkliche interkulturelle Begegnung zwischen China und Europa oft eher auf Klischees als auf wirklicher Kenntnis beruht. Im Gespräch mit Christian Utz stellen wir die unterschiedlichen Phasen der Neuen Musik in China dar.
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